Archiv - 2002

Artikel, Bilder und die Vereinszeitschrift Tribüne zum Herunterladen aus dem Jahre 2002.

Fit- und Gesundangebote 2003

ausgezeichnet mit den Qualitätssiegeln

Fit- und Gesundangebote Qualitätssiegel

Knärringer holt den Geherpokal

Mit der großen Geherveranstaltung um die Schleife Gleina ging der Wettbewerb um den deutschen Geher-Pokal zu Ende. Und wieder einmal triumphierte Frank Knäringer von der TSG Esllingen in der Altersklasse M 60.
Seit 1992 gewann Knäringer diesen Wettbewerb ununterbrochen und er war auch in diesem Jahr wieder erfolgreich, obwohl ihm die Konkurrenz hart im Nacken saß. In der Altersklasse M 60 betätigten sich immerhin 19 Geher an diesem Wettbewerb. Knäringer setzte sich mit insgesamt 396 Punkten vor Ulrich Zetzmann (Coburger TG/381) und Gernot Mittag (LG Ortenau/377) durch.
Bei den Frauen belegte Barbara Primaus (TSG Esslingen) Rang vier mit 326 Punkten in der Altersklasse W 30 bis W 49. Immerhin kamen auch hier 13 Geherinnen in die Pokal-Wertung.
Traute Knäringer (TSG Esslingen) belegte in der Altersklasse W 50 und älter Rang acht.

KIPS - Kinderprojekt - Sport

Untersuchungen von Ärzten in Deutschland an Grundschulen zeigen, dass erschreckend viele Kinder Haltungsschwächen, Koordinationsschwächen und Übergewicht aufweisen. Als Hauptgrund für diese erschreckende Bilanz wird der Bewegungsmangel genannt.

Ritas Zirkussachen lassen Kinderherzen lachen

Ritas Zirkussachen lassen Kinderherzen lachen Zwischen Zollberg und Himmel zwei Masten, Zeltdach drauf, Manege drunter, Zuschauerplätze drumrum und Aufschrift dran: „Circus Bambi“. Traumfabrik Zirkus zu Gast im Sport- und Freizeitpark der TSG Esslingen, die feine Adresse im Organisieren und Realisieren von Sport und mehr-Veranstaltungen im Ländle.

Mitgebracht haben die Zirkusleute Esel Mogli und seine Kollegen: zwei Ponys, vier Ziegen, acht Hunde, drei Schafe und fünf Zwergschweine. Sau Micky als Stargast, kleinstes Schwein Deutschlands laut Guiness-Buch. Herz des Familienunternehmens Zirkusdirektorin Rita, seit 25 Jahren Zirkusblut in den Adern, und ihr Mann Wollo, einst Akteur im Moskauer Staatszirkus.
Zirkusschule für Kinder steht auf ihrer Visitenkarte. Mitmachzirkus bringt`s auf den Punkt, denn im Rahmen des TSG-Ferienprogramms wird für Kinder ab sieben an fünf Tagen von 10 bis 17 Uhr nicht nur Zirkusluft geschnuppert, sondern Zirkus gelebt und erlebt. Schon zum 5. Mal hintereinander. „Interesse überregional und riesig“, wundert sich TSG-Chef und Zirkus-Initiator Gerald Lietzenmayer schon lange nicht mehr, „doch bei 106 Mitmach-Kindern war einfach wieder Schluss.“ Auch Chefin Rita stellt klar: „Mehr geht beim besten Willen nicht.“
Üben für die Abschlussgala als Zielvorgabe. Und wie`s wuselt auf der Wiese. Proben was das Zeug hält. Bellende Hunde, konzentrierte Probierer, meckernde Ziegen, schwatzende Kinder, grunzende Schweine, Gelächter, Probendurcheinander. Einstudieren von Kunststücken als Luftakrobat, Feuerschlucker, Drahtseilartist, Keulenschwinger, Jonglierer, als Fakir oder Clown, Bodenakrobat und Zauberer, am Trapez, Vertikalseil und als Dompteur. Alles unter fachkundiger Anleitung. Langeweile Fehlanzeige. Mittendrin die Seele des Ganzen: Rita, auch von den Kindern liebe- und respektvoll so genannt. „Mir macht`s Spass, mit Kindern zu arbeiten. Und zur TSG Esslingen kommen wir ganz besonders gern. Da kam sogar ein echter Bürgermeister, Herr Wallbrecht, aus der Stadt vorbei und spendierte den Kindern Eis. Wo gibt`s denn so was noch?“ Das Mittagessen zaubert „Waldheim“-Küchenchef Ali auf die Teller der Pausemacher. „Das Allerbeste, was wir hier geboten bekommen, alle Achtung“, bewertet Rita Alis`Kochkunst und „es gab nie was, das uns nicht prima schmeckte“, behaupten drei Ziegenstreichlerinnen, schnalzen mit der Zunge, „aber auch das Gsälzbrot am Nachmittag hhhmmmm...“ und TSG-Tennis spendierte kurzerhand mal 200 Milchshakes ins Zirkusland.
Dort bekommen die 106 Kinder noch eine Portion Lebenskunde zum Nachtisch, denn so ein Zirkusleben fördert den Gemeinschaftssinn, lässt Teamgeist und Hilfsbereitschaft praktizieren, den Umgang mit Tieren erleben, Respekt und Achtung vor Mensch und Tier erlernen.
Erlerntes zeigen beim Abschluss mit imposanter Zirkusgala. Gedrängel vor dem Einlass, „d`halb Verwandtschaft“ der Zirkuskinder wollen`s sehen. Manege frei für`s Liveerlebnis mit Menschen, Tieren, Sensationen. Mittendrin ganz groß die Kleinen. In einer Woche zum Zirkuskünstler. Spass hautnah erleben. Buntes Treiben im Zirkusrund, a bissle Fracksausen im Vorzelt. Susi hüpft und Oma staunt, „`s isch halt mei Enkele.“ Freudentränen von der Backe gewischt. Zirkus appelliert an alle Sinne. Kinder freuen sich, wie sich nur Kinder freuen können und naschen am Applaus. Sachverständiges Publikum lauthals dabei. „Unglaublich, was die in den paar Tagen alles lernten!“ Kommentar der Kenner zu Ziegen im Galopp, Atemberaubendes in der Luft, Schafe beim Hindernisrennen, Kunststücke auf Pferderücken, waghalsiger Feuerzauber, Schweinerei am Ringelschwänzchen, kurz: zu ein paar Stunden in der Traumfabrik bei fetziger Musik unter virtuoser Regie. 29 Nummern, Finale grandios. Dann Schluss mit lustig. Abschiednehmen. Feuchte Augen bei Mitmacher-Kindern. Schwacher Trost: Nur noch 352 Mal schlafen bis es bei der TSG Esslingen wieder heißt: Zwischen Zollberg und Himmel zwei Masten....(hz)

Nachlese Besenwirtschaft

Traube BesenAm Anfang war man im Zweifel, ob die Veranstaltung tatsächlich am 02.November stattfinden sollte, da Gefahr bestand, dass durch das verlängerte Wochenende viele Leute fortfahren würden. Aber letztendlich einigte man sich darauf, das Risiko trotzdem einzugehen.Der Waldheimsaal wurde wieder in gewohnt herbstlicher Weise geschmückt und gemütliche Lauben eingerichtet, die allerdings stellenweise etwas zu eng bestuhlt waren.
Dafür hatten sich die Festwarte etwas Neues einfallen lassen und eine neue Überdachung gebaut, die schneller und einfacher auf- und abzubauen ist wie die fast 40 Jahre alten Strohmatten und auch echt was hermachen. In der Wirtschaft wurden die Verkaufsstände aufgebaut und in der Küche herrschte reges Treiben. Pünktlich um 17 Uhr trafen auch schon die ersten Gäste ein, aber der Saal füllte sich nur langsam. Am Anfang waren es auch fast nur ältere Leute und Familien mit Kindern, die nur zum Essen herkamen und danach wieder gingen. So gegen 8 Uhr war der Saal dann doch einigermaßen voll, die Leute aßen, tranken und unterhielten sich eigentlich ganz gut. Merkwürdigerweise blieb die Bar in diesem Jahr fast leer, so dass die Barbesatzung von der Tennisabteilung mit dem Sekt durch die Sitzreihen hausieren gehen musste. Nach und nach leerte sich auch der Saal wieder, so dass gegen 23.30 Uhr die Veranstaltung auch fast schon wieder zuende war. Die Festwarte hatten auf den Tischen Fragebogen zum Besen ausgelegt und es stellte sich heraus, dass von den meisten Leuten, die diese Zettel ausgefüllt hatten, bemängelt wurde, dass es keine Musik gab. Vielleicht sollten wir das nächste Mal wieder einen Akkordeonspieler engagieren, damit die Leute mehr in Stimmung kommen und auch wieder länger sitzen bleiben. Immerhin ist es eine traditionelle Veranstaltung, die auf jeden Fall weitergeführt werden sollte. Hela

Esslinger Waldbühne

Waldbühne Der Vorverkauf der Eintrittskarten ließ sich zwar nicht sonderlich gut an, die Leute warten heutzutage wohl erst mal die aktuelle Wetterlage ab, trotzdem ließen fast 700 Zuschauer am Freitagabend mit unseren altbewährten HEInZ-strahlern wieder eine tolle Stimmung aufkommen. Die schwarzen Gewitter-wolken, die kurzfristig aufgezogen waren und Peter Pirner panikartig die großen Regenschirme aufstellen ließen, verzogen sich ebenso schnell wieder und es folgte ein gelungener Abend mit toller Musik, die so Manchen wehmütig an die alten Disco-Zeiten zurückdenken ließ.
Am Samstag war dann Country and Western angesagt. Auch hier fanden immerhin 400 Cowboys und -girls den Weg zur Waldbühne. Die Band Country-Bound war nicht mehr zu halten und sorgte schon 1 Stunde vor offiziellem Beginn für die sehr gute musikalische Unterhaltung. Die „Eldorado Phoenix Dancers“ hatten extra ein neues Programm einstudiert und zeigten den Laien unter uns, was man unter Line-Dance zu verstehen hat.
Der absolute Renner an beiden Abenden war jedoch die zur Bar umfunktionierte Tennishütte. Mario Pirner und Reinbert (Reini) Ullrich hatten die Hütte zum Motto des jeweiligen Abends dekoriert und auch für die passenden Getränke gesorgt. Es war dann so voll, dass manch einer eine halbe Stunde brauchte, um sich an den Tresen vorzukämpfen und an etwas zu trinken zu kommen. Vielen Dank den beiden Jungs und ihrem Team, das könnt Ihr mal wieder machen.
Danke natürlich auch an alle anderen Helfer, die mit dafür gesorgt haben, dass es zwei gelungene Abende waren und die TSG für ihr Motto „Sport und mehr“ noch bekannter werden lässt. Hela

EZ-Citylauf 2002

EZ-Citylauf 2002

EZ-Citylauf erstmalig mit Chips
Fast 1000 Läufer und Läuferinnen waren in den drei Läufen für Bambini, Jugendliche und Erwachsene an den Start gegangen. Neu war diesmal, dass jede/r Läufer/in im Schnürsenkel am Schuh einen Computerchip eingebunden hatte, der für die genauen Zeiten und einen schnelleren Ergebnisdienst sorgen sollte. Die Daten wurden beim Lauf über eine Sensormatte sofort in den Computer übertragen und vereinfachte die ganze Sache für die Kampfrichter natürlich enorm. 10,000 Zuschauer feuerten bei idealem Laufwetter die Wettkämpfer an, die alle ihr bestes gaben, um gute Zeiten herauszulaufen. Die Resonanz war wieder hervorragend, obwohl es ein paar Abstimmungsschwierigkeiten mit den Anmeldelisten gab, die aber im nächsten Jahr sicher behoben werden. Alle Beteiligten freuen sich auf jeden Fall auf den nächsten City-Lauf 2003. Hela

Vereinsvorsitzender

Rücktritt des 1. Vorsitzenden Werner Pirner, Gerald Lietzenmayer Nachfolger
Die Mitgliederversammlung hat Gerald Lietzenmayer zum Nachfolger von Werner Pirner gewählt. Gleichzeitig wurde die neue Vereinsstruktur als Satzungsänderung beschlossen. Werner Pirner geht jedoch nicht vollständig von Bord, sondern gibt nur die große Verantwortung der Vereinsführung in jüngere Hände ab. Er wird nach wie vor im Vorstand bleiben und die wichtigen Aufgaben der Immobilienverwaltung übernehmen. Dabei wird er den neuen Vorstandsvorsitzenden Gerald Lietzenmayer in einem wichtigen Bereich entlasten, den er seither zusätzlich zu den ganzen Aufgaben selbst gemacht hat.

 
 

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