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Musikabteilung - Spielmannszug Chronik: 1996 bis 2006

Anlässlich des 50jährigen Jubiläums des Spielmannszuges der TSG Esslingen veranstalten wir zusammen mit dem Spielmanns- und Fanfarenzug der TG Biberach am 30. September 2006 ein Gemeinschaftskonzert. Außerdem wollen wir gerne einen kurzen Überblick über die letzten 50 Jahre geben und gerne mit alten Spielmannszugskameraden vergangene Erinnerungen wieder aufleben lassen.

Zusätzlich bieten wir unseren treuen Fans, die regelmäßig unsere Homepage besuchen, bis zum Konzert jede Woche kleine Ausschnitte und Bilder über jeweils 10 Jahre. Wir hoffen viele damit erfeuen zu können und den einen oder anderen davon zu überzeugen zu unserem Konzert und Kameradschaftstreffen zu kommen.

WIR FREUEN UNS ÜBER JEDEN, DEN WIR WIEDERSEHEN KÖNNEN ! ! !



Und nun ein paar Bilder und Zitate der Chroniken aus dem Zeitraum 1966 bis 1975:

Spielmannszug ChronikFaschingsumzug in Wernau 1996

„Der Wettergott war den Narren diesmal nicht wohl gesonnen. Es regnete in Strömen. Die neu genähten Kostüme von Marina M. mussten gleich eine harte Probe bestehen.“


 

40 Jahre Spielmannszug TSG Esslingen 1996

„Am Anfang stand viel Arbeit um das Jubiläumswochenende und das Landestreffen der schwäbischen Turnerspielleute zu organisieren aber es machte Spaß und das Ergebnis kann sich, glaube ich, sehen lassen.

Als erstes hieß es am Freitag das Festzelt aufbauen. Mit viel Hilfe auch aus anderen Abteilungen war es ruck-zuck geschafft.

Der Samstag brachte uns viele Gäste. Sie wurden alle in der ZRS mit Sekt und Brezeln empfangen. Zwischen 12.00 und 14.00 Uhr gaben Sulzdorf und Backnang Platzkonzerte in Esslingen. Danach fand auf dem Waldheimgelände ein Kinderfest statt. Und dann ein gemeinsames Großkonzert mit allen Turnermusikern.

Des Abends vergnügten sich die „Oldies“ im Festzelt beim Sommernachtsfest mit der Big Band des MV Liebersbronn und im „Cafe Ole“ gab es eine Jugenddisco.

Ab 8.00 Uhr gab es am Sonntagmorgen Frühstück für die Vereine, die hier übernachtet hatten, was manche aus „unerfindlichen“ Gründen aber nicht beanspruchten. Zum Frühschoppen spielte der TSG Öhringen im Festzelt. Für das leibliche Wohl während des Festes sorgten die einzelnen Abteilungen mit ihren Ständen. Nach dem Mittagessen ging es mit den Gastvorträgen im Festzelt weiter. Auch das Landesjugendorchester gab etwas zum Besten. Selbstverständlich waren auch einige Gratulanten vom DTB und von der Stadt da.
Zum Schluß möchten wir uns bei allen Helfern und Helferinnen bedanken, die mit dafür gesorgt haben, dass das Fest reibungslos über die Bühne ging und ein Erfolg wurde.“

 
 

Intensivwochenende in Aitrang 1997

„Nachdem wir am Freitagnachmittag in strömendem Regen in Aitrang ankamen, saßen wir noch lange im warmen Wohnzimmer beim Spielen (Uno), Reden, Trinken,…

Darum fiel es manchen schon am nächsten Morgen schwer, um 8 Uhr aufzustehen und fleißig zu proben. Trotzdem erreichten wir unser Ziel und spielten fast alle Stücke an, die wir uns vorgenommen hatten. Dafür belohnten wir uns am Abend wieder mit Spielen, Reden, Trinken….

Am Sonntag wurde dann noch „West-Side-Story“ angespielt, alles noch einmal wiederholt und zusammen gespielt. Es war ein fröhliches und erfolgreiches Wochenende.“

 

Deutsches Turnfest München 1998

 

Landesturnfest Aalen 1999

„Es war ein super organisiertes Turnfest mit strahlendem Sonnenschein und VIEL Spaß!
Auch das Wertungsmusizieren war erfolgreich: Mit „Ragtime Whistle“ und „Ständchen“ erhielten wir die Wertung „sehr gut“.
Nach vielen Jahren nahmen wir auch am Musizieren in kleinen Gruppen teil. Die 5 Mutigen waren: Julia Gottschalk, Juli Nothelfer, Irini Efthimiadou, Vanessa Weitzdörfer und Ulla Zilliken. Sie erreichten mit „Musica Piccola“ die Wertung „Gut“, obwohl manche sich mit Baldriantropfen beruhigen mussten!
Zur Belohnung gab es abends ein tolles Konzert von den „Gelbstrahlern“. Am Sonntag war es so heiß, dass wir unmengen von Eis vertilgten. Thorsten ist unser bis jetzt ungeschlagener Rekordhalter mit 8 Kugeln auf einmal.
Wir freuen uns alle auf das Deutsche Turnfest 2002 in Leipzig !“

Fun Wochenende Österreich 2000

„Da wir dieses Jahr keine größere Veranstaltung mit Übernachtung haben, beschlossen wir, ein Fun-Wochenende zu unternehmen. Dazu fuhren wir zum Kurzenhof, einem Jugendgästehaus in Radstadt, Österreich.

-Nach einer Fahrt von viereinhalb Stunden kamen wir in Salzburg an und verbrachten dort den Mittag mit einer kleinen Stadtbesichtigung. Das häufigste Zitat war: „Das Mozarthaus ist von hinten schöner als von vorne!“ Anschließend fuhren wir die letzten Kilometer zum Kurzenhof, wo wir gegen 18 Uhr ankamen. Nach der Zimmerverteilung wurden wir mit einem überraschend guten Essen begrüßt. Danach spielte unser Dreamteam Uwe, Ayshe (Irini) und Julia N., die nach dem 1.Satz ein unsanftes Zusammentreffen mit dem Ball hatte und von da an ausfiel, gegen das Looser-Team Detlef, Steffen und Sascha Beachvolleyball. Als es dunkel wurde, trafen sich ein paar zum „gemütlichen“ Ligrettospielen (ist zu acht relativ streßig) im Speisesaal. Der Rest, der vom Sport nicht genug bekommen konnte, spielte Tischtennis und manche tranken einfach ein Bier.

Unseren nächsten Tag begannen wir mit einem reichhaltigen Frühstück. Nach dieser Stärkung ging es zur „Eisriesenwelt“, der größten Eishöhle der Welt. Zuerst mußten wir einen laaangen (!) Wanderweg hinter uns bringen. Gott sei Dank hatten manche ihre Wintersachen mitgenommen, denn die - 0,5°C ließen früher oder später jeden schnattern. Die 700 Treppen, die wir erklimmen mußten, waren für uns „Wanderprofis“ natürlich kein Problem, denn die faszinierende Eiswelt, die 1775m über dem Meeresspiegel und 400m unter dem Gipfel liegt, glich die „schreckliche“ Wanderung wieder aus.

-Da es sehr warm war, sind wir nach der Rückkehr gleich zum hofeigenen See zum Baden gegangen, wo es ein Floß gab, daß natürlich nach einer halben Stunde von Uwe zum Kentern gebracht wurde. Ein paar Mädels, die darauf saßen, mußten unfreiwillig ins Wasser. Doch mit vereinten Kräften bekamen wir das Floß wieder zum Schwimmen. Nach diesem erlebnisreichen, aber auch anstrengenden Tag hatten wir uns unser Abendessen redlich verdient. Danach forderte das Looser-Team wieder zu einer Partie Beachvolleyball auf. Nur Dieses Mal verlor das Dream-Team. Später saßen dann noch alle gemütlich draußen beisammen. Unsere alten Spielleute wollten uns Jugendlichen dann noch unbedingt die alten Lieder beibringen. Und wir sangen, bis es anfing zu regnen. Doch das störte uns nicht. Wir gingen in den Speiseraum und sangen dort weiter, bis die Liederbücher von Evelyn durchgesungen waren.

Am Samstagmorgen beschlossen wir, zum Bogenschießen und Ponyreiten zu gehen. Da das Bogenschießen auf der Ponyweide stattfand, mußten wir sehr aufpassen, nicht aus Versehen die lebenden Tiere abzuschießen. Anschließend gingen wir noch eine Runde wandern, wobei wir uns hoffnungslos verirrten. Aber: Alle Wege führen zum Ziel! Und so kamen wir vor einem heftigen Platzregen noch rechtzeitig im Hotel „Gewürzmühle“ an. Zur Erfrischung gönnten wir uns ein Eis und wurden dann kurz darauf zum Kurzenhof zurückgefahren. Auch unser letztes Abendessen war sehr schmackhaft. Das Beachen mußte leider wegen des Regens ausfallen, aber wir Spielleute wußten uns natürlich zu helfen und verbrachten den Abend beim Tischtennis- und Ligrettospielen.

Am Sonntagmorgen versammelten wir uns zu unserem letzten leckeren Frühstück - mit Kuchen! Dann wurden die Koffer gepackt und die Autos beladen. Noch ein letztes „Unter’m Dachjuchee“ und ein Gruppenfoto, dann ging’s ab in Richtung Heimat. Am Chiemsee machten wir noch einen 2-stündigen Zwischenstop, den die einen mit Dampfschiff- und die anderen mit Tretbootfahren verbrachten. Gegen 19 Uhr kamen wir endlich nach nervtötenden und heißen Staus wieder zu Hause an.“

 
 
 
 
 
 

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