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Musikabteilung - Jahresbericht 2005 des Abteilungsleiters der Musikabteilung

Zum ersten Mal in meiner über 30-jährigen Mitgliedschaft, nahm die Musikabteilung offiziell an keinem Faschingsumzug zu Jahresbeginn mehr teil.
Wer als Zuschauer einen der traditionellen Umzüge der Umgebung besuchte, konnte wenigstens unserem Uwe entgegen jubeln. Nur Uwe hatte sich entschieden die Kampagne mit einem recht straffen Zeitplan, in den Reihen der Sau Glogg-Gugga Köngen zu bestreiten.
So schlecht kann es sicher nicht gewesen sein, denn er wird auch in der Kampagne 2006 als einziger Musiker der TSG Esslingen als Teilnehmer auf den Umzügen anzutreffen sein.
Wer sich also von zusätzlichen Proben und einem straffen Zeitplan bezüglich der Auftritte nicht abschrecken lässt, ist als Teilnehmer bei den Sau Glogg-Gugga auch weiterhin herzlich willkommen.

Wenn wir schon bei den Verlustmeldungen traditioneller Auftritte sind, müssen wir in 2005 auch den Entfall des Frühlingsmarktes oder Flohmarktes mit Musik bedauern.
Nachdem die Gärtnerei Heubach unsere Mitwirkung beim Zollberger Frühlingsmarkt
nicht mehr benötigt (ohne Angabe von Gründen) und der Versuch wieder einen Flohmarkt ins Leben zu rufen, nicht wirklich an alte Erfolge anschließen konnte, hatten wir uns auf die Vorbereitungen zum IDTF Berlin konzentriert.
Finanziell ist aber unser derzeitiger Standard ohne eine solche Einnahme-Quelle nicht zu halten. Es gilt also sich über andere Möglichkeiten Gedanken zu machen.

In der letzten JHV kündigte ich den notwendigen Generationswechsel an. Leider haben sich hierzu nicht sehr viele Gedanken gemacht. Somit ist es erforderlich an der Versammlung 2006 sichtbare Zeichen zu setzen, um diese Chance der Erneuerung nicht zu verschleppen. Denn wir sollten uns über drei neuen Anfänger freuen und auch baldmöglichst unsere ehrgeizige Vanessa in die Hauptprobe integrieren.
Wir sollte alles daran setzen auch diesen Sommer weitere Jugendliche für unser Hobby zu begeistern, dann wäre die Übernahme von Verantwortlichkeiten sicher auch einiges attraktiver und mir persönlich wäre es um den Fortbestand der Abteilung nicht bange.

Mit dem Tageslehrgang im April bei der TSV Süßen und den Gemeinschaftsproben in Biberach, bereiteten wir uns auf das Internationale Deutsche Turnfest in Berlin vor.
Ich könnte nun den ganzen Bericht zum Turnfest nochmals vorlesen, möchte mich aber dennoch nur auf wesentliche Punkte aus meiner Sicht beschränken.
Die An- und Abreise mit dem Flugzeug war natürlich trotz des frühen Treffens in Echterdingen ein tolles Erlebnis. Die Vorbereitung sowie die Koordination bei der Nutzung von den öffentlichen Verkehrsmitteln, wurde trotz manchem Spott souverän von Sascha gemeistert.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnten wir auch unsere neu entworfenen T-Shirts rechtzeitig beim Turnfest nutzen. Hierbei sei auch Tobi, Franzi und Sascha für so manchen kurzfristigen Sondereinsatz nochmals gedankt.
Leider ließ das Wetter eine Dauernutzung nicht zu, aber wie immer, haben wir auch in Berlin das Beste aus der Situation gemacht.
Alle haben sich sehr rücksichtsvoll in der Gruppe verhalten und auch unser Gastmusiker Karsten hat sich prima integriert. Die Auftrittshäufigkeit war für ein Turnfest eher an der unteren Grenze, was uns eine intensivere Nutzung der kulturellen Seite dieser Weltstadt ermöglichte.

Es war auch für Berlinkenner mal wieder eine Möglichkeit die Hauptstadt von einer ganz anderen Seite zu erleben.
Erwähnt werden muss natürlich auch unser „Gut“ beim Wertungsmusizieren.
Es ist einfach toll an einem solchen Wettstreit teilzunehmen. Dabei ist das Ergebnis bei der Anzahl von Gemeinschaftsproben absolut prima.

Hierbei möchte ich mich auch bei den Biberachern Freunden, für die immer wieder familiäre Aufnahme bei den Proben und die Bereitschaft mit uns Konzerte zu bestreiten herzlich bedanken.

Unser Beitrag am Sporttag des Hauptvereins im Juni, hat uns sowohl innerhalb des Vereins, sowie auch in der Außenwirkung positive Resonanzen eingebracht.
Solch eine Plattform der Eigenwerbung ist besonders zur Anfängergewinnung wichtig.

Viele von uns unterstützten den Hauptverein bei der Durchführung des EZ-Citylaufes, was uns finanziell durch einen Rückfluss der Einnahmen auf Basis der geleisteten Arbeitsstunden zugute kam.
Dies wäre auch eine Möglichkeit dass notwendige Jahresetat im Rahmen einer erfolgreichen Veranstaltung zu verdienen.

Der Saisonabschluss fand leider keinen Zuspruch. Hierzu sollte im Vorfeld die Teilnahme zugesichert werden, damit bei Desinteresse nicht ein paar Wenige enttäuscht werden.
Überrascht wurden wir aber dann nach der Sommerpause.
Franzi, Tobi und Sascha nahmen sich der Verschönerung unseres Fuchsbaus innerhalb der Ferien an. Nun macht es wieder Spaß im Keller zu Proben und wir müssen uns bei Besuch von Freunden oder Eltern von Anfängern nicht mehr unseres Raumes schämen.
Recht herzlich Dank euch dreien.

Wie erwartet ließ aber die Probenmoral nach dem Turnfest immer weiter nach.
Wir studierten noch den Festmarsch, für einen Auftritt bei unserem Vereinskollegen der Tennisabteilung ein, der uns für seinen 60.Geburtstag engagierte.
Diese Herausforderung eines neu komponierten Marsches mit Klavierbegleitung wollten wir uns stellen. Ein paar Stücke aus unserem aktuellen Programm und dieser Festmarsch ermöglichten uns einen netten Auftritt Anfang Dezember in Nellingen.

Hierbei konnten wir auch Vanessa in unserer Runde begrüßen. Und sie hat ihre Sache absolut toll gemacht.
Im September nahmen 3 Spielleute an einem Dozentenlehrgang in Süßen teil und Vertraten auch die Musikabteilung bei dem 50.-jährigem Jubiläum der Musikkameraden in Köngen.

Zur Teilnahme am Jubiläum der Musikkameraden in Backnang, konnte auch nur eine weitere Person gewonnen werden. Somit waren wir dort mit vier Musikern im Oktober vertreten. Wir dürfen diese Verpflichtungen nicht unterschätzen, denn es kommt der Tag, an dem wir auf deren Unterstützung angewiesen sein werden. Ihr könnt mir glauben, es wird sehr wohl wahrgenommen ob wir an solchen Veranstaltungen teilnehmen oder fernbleiben.
Positiv war hingegen die Teilnahme von vier aktiven Musikern an dem Bundeslehrgang in Altgandersheim Anfang Oktober, sowie die Teilnahme mit fünf Aktiven an der Landestagung im November in Geislingen.

Zum Jahresabschluss nutzten wir den freien Termin der Kegelbahn in unserem Vereinsheim und konnten so unsere Anfänger sehr gut einbeziehen. Im Anschluss durften wir mit dem Film vom Deutschen Turnfest noch mal in Erinnerungen schwelgen und so die lange Winterpause antreten.

Nun steht das Jahr unseres 50.-jährigen Jubiläums bevor. Die Entscheidung dies im Rahmen eines Gemeinschaftskonzertes mit den Musikkameraden der TG Biberach zu begehen ist sicherlich der richtige Weg. Wir sollten hierbei den Aufwand für Vorbereitung und Durchführung nicht unterschätzen. Da diese Entscheidung von allen getroffen wurde erwarte ich auch eine uneingeschränkte Unterstützung. Es wäre sehr unkameradschaftlich, wenn vermeidbare andere Termine unsere Vorbereitungen stören würden. Somit bitte ich euch im Interesse aller (auch unser Kollegen aus Biberach) unserem gemeinsamen Vorhaben die notwendige Priorität zu verleihen.
Ich wünsche uns genügend Kraft wenn es mal keinen Spaß macht und ausreichend Ausdauer um auch unser gemeinsames Ziel der weiteren Anfängerwerbung auch zu erreichen.
Bitte unterstützt auch die Aktivitäten der jüngeren Generation, welche im Begriff ist einige Themen konstruktiv anzugehen.

Detlef Schnabel
Abteilungsleiter

 
 
 
 
 

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