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Musikabteilung - Dozentenlehrgang in Süßen vom 23. bis 25.09.05

Am Freitagabend des 23.9.05 trafen wir (Uwe, Detlef, Sascha) uns kurz nach sieben am Waldheim. So fuhren wir, leider nur zu dritt (ein gesundheitlich bedingter Ausfall war zu verzeichnen), Richtung Süßen und kamen dann auch überpünktlich vor acht Uhr an der TSV Halle an. Wir saßen dort noch ein wenig zusammen und warteten auf Falk, den Dozenten fürs Schlagwerk, der auch für das Abendprogramm verantwortlich war. Nachdem er über 800km Wegstrecke und zahlreiche Staus überwunden hatte, konnten wir ihm seine Verspätung grad noch so verzeihen. So arbeiteten wir an diesem Abend noch gut eine Stunde an einem Rhythmusstück das mit Händen, Füßen und der Stimme zu spielen war. In gemütlicher Runde und guter Verpflegung wurde der Abend erst zu später Stunde beendet.

Nach einer kurzen Nacht im Spiegelsaal der TSV Halle gab es so gegen 7.30 Uhr Frühstück und ab 8.30 Uhr wurde auch schon wieder in der naheliegenden Schule in Registern geprobt. Bereits noch am letzten Abend waren auch die anderen beiden Dozenten des Lehrganges angekommen. Oli war für die erfahrenen Flöten verantwortlich und Lydia kümmerte sich um die jungen Flötenanfänger (immerhin ca 7 Anfänger). Nach den Einstimmübungen und Chorälen in den wir auch versuchten unseren gemeinsamen Ton zu finden studierten wir Step by Step verschiedene Stücke intensiv ein.

In den Pausen wurden wir vom TSV Süßen mit Kaffee, Kuchen und Getränken versorgt und ehe man sich versah war es schon mittagszeit und wir gingen in ein Lokal und waren auch nach ca einer Stunde mit dem Essen durch. Nach einem kurzen Verdauungsspaziergang auf dem Weg zur Schule ging es dann auch schon wieder weiter. Nun mussten wir natürlich mit unseren vollen Mägen auch erst mal wieder den richtigen Ton finden. Die Flöten spielten am Nachmittag noch 2mal zusammen und die restliche Zeit wurden die Stücke vom Vormittag nochmal wiederholt und neue Sachen ausprobiert. Und schon neigte sich auch dieser Tag dem Ende und die Proben wurden beendet und man begab sich zurück in die TSV Halle. Dort konnte man noch ein Abendvesper zu sich nehmen und anschließend in gemütlicher Runde zusammensitzen. Am Abend bot Falk noch eine kurze Einführung in den Aufbau und Stimmung der kleinen Trommel an.

Zur gleichen Zeit wurde von Selina und Steffi ein Jugendabend für die jungen Teilnehmer angeboten. Mit verschiedenen Auflockerungen und Kennenlern Spielen hatten die Kids viel Spaß und irgendwann mussten immer mehr Kids gehn und immer mehr ältere Jugendliche schlossen sich der Runde an. Später wurde dann diese Runde in den Aufenthaltsraum verlegt und der Rest der sich dort noch aufhielt intergrierte sich dann auch in diese Spielerunde.

Doch leider hatten wir auch einen Verlust zu verzeichnen, denn in all diesem Trubel bemerkten wir nicht wie wir durch all das schräge Gelächter und Gelaber ein kleines Mäuschen wohl so erschreckt haben mussten, dass es vor Panik tot unter unserem Tisch umgefallen ist. Erst durch eine kleine Expedition unter den Tisch und einem Aufschrei auf der Gegenseite wurde dies kleine Tier gefunden und anschließend vor die Tür (oder auch in den Fahrradkorb ?!?!) gesetzt. Nach einer kurzen Schweigeminute konnte unsere Stimmung dennoch nicht getrübt werden und es ging heiter bis in die späten Stunden weiter.

Nach einer weiteren kurzen Nacht wurde rasch gefrühstückt und anschließend wurde noch kurz in Registern geprobt, bevor wir dann alle zusammen die Stücke die wir am Wochenende einstudiert hatten im gesamten noch einmal spielten. Gegen Sonntagmittag wurde der Lehrgang dann offiziell beendet und wer wollte konnte noch am gemeinsamen Mittagessen teilnehmen.

Insgesamt war es mit Sicherheit für jeden Teilnehmer ein tolles Erlebnis, man lernt immer etwas dazu und bekommt auch einen Einblick in neue Literatur. Leider war dieses Jahr aber dennoch ein negativer Rekord mit den geringsten Teilnehmerzahlen und so erhoffen wir uns immer wieder auch andere Spielmannskameraden von den Möglichkeiten unserer Lehrgänge zu überzeugen. Und wenn man es letztendlich auch nur als Gelegenheit zur Pflege der Kameradschaft nutzen will, es lohnt sich immer wieder.

Sascha

 
 
 
 

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