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Musikabteilung - Jahresbericht 2004 des Abteilungsleiters der Musikabteilung03.2004

Jahresbericht 2004 des Abteilungsleiters der Musikabteilung der TSG Esslingen

-Die drei Umzüge im Februar waren für unsere Freunde aus Köngen mit ihren neu gegründeten „Sau Glogg Gugga“ die Feuertaufe. Wir waren hierbei mit nur sechs Teilnehmer eher Gast bei den Guggen. Wenn musikalisch vielleicht noch nicht hochkarätig, machte die Stimmung bei mächtigem Rhythmus in für unsere Verhältnisse großer Gruppe mit neuen Kostümen richtig Spaß. So konnten wir sogar nach dem Esslinger Umzug im Narrenzelt auf dem Marktplatz noch für Stimmung sorgen. Nun werden unsere Köngener Freunde ihren erfolgreichen Weg mit nun ca. 40 Aktiven alleine weiter gehen. Hierzu wünsche ich weiterhin gutes Gelingen
Wir nahmen am letzten Märzwochenende fast geschlossen am Landeslehrgang an unserer Bundesmusikschule in Altgandersheim teil. Der Lehrgang war recht gut besucht, da wegen der drohenden Schließung, es die letzte Gelegenheit sein könnte.
Mitte April fuhren wir zur ersten Gemeinschaftsprobe 2004 nach Biberach. Hier wurden die möglichen Musikstücke für unser Konzert in Esslingen angespielt, um dann in weiteren Vereinsproben die Problemstellen zu üben.
Ende April führten wir nach dreijähriger Pause unseren Flohmarkt mit mäßigem Erfolg auf dem Gelände des großen Sportplatzes durch. Der Frühlingsmarkt der Gärtnerei Heubach wurde von der Fußballabteilung bewirtschaftet. Wir konnten uns terminlich leider nicht durchsetzen und waren unserer Fußballabteilung für die kurzfristige Vertretung recht dankbar.

-Mitte Juli hatten wir eine weitere Gemeinschaftsprobe in Biberach.
An dem darauf folgendem Wochenende fand endlich unser Ausflug, welcher schon für 2003 geplant war statt. Ob das französische Abendessen unter freiem Himmel, der Besuch im Europa Park, oder eine Bootsfahrt auf dem Mummelsee, es war für jeden etwas dabei. Ich denke, wir hatten es einfach mal wieder verdient.

In den Sommerferien unterstützten wir nochmals unsere Freunde aus Köngen bei dem Umzug am Vizenzifest in Wendlingen.
Gemeinsam demonstrierten wir eine Woche nach unserer ersten Probe, den Unterschied zwischen Spielmannszug- und Guggenmusik auf unserem Zollberger Bürgerfest.
Ein Wochenende später nahmen wir wiederum fast geschlossen an dem Dozentenlehrgang in Altenstadt teil.

Am 17. Oktober fuhren wir zum letzten Mal zur Gemeinschaftsprobe nach Biberach.
Nun war es endlich soweit. Das Wochenende welches unser Höhepunkt des Jahres sein sollte begann mit den ersten Aufbaumaßnahmen am Freitagabend.
Zehn Monate der Vorbereitungen von Bühnen-Besichtigungen bis Blumendekoration mussten sich nun Beweisen. Unsere Musikkammeraden aus Biberach hatten den Maßstab gesetzt und wir wollten alles daran setzen in diese Fußstapfen zu treten.

-Dies konnten wir natürlich nur mit der tatkräftigen Unterstützung zahlreicher Vereinskameraden/innen bewältigen. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle nochmals herzlich bedanken und bin stolz immer wieder auch außerhalb der Musikabteilung auf helfende Hände zu treffen. Für uns war dies ein wertvolles Geschenk, wovon wir sicher noch lange zehren werden. Diese gegenseitige Unterstützung ist eine wichtige Tugend in unserer TSG, die es gilt unserem Nachwuchs dringend ans Herz zu legen, denn die Zeiten in denen Abteilungen darauf angewiesen sind werden weiter zunehmen.
Es waren wirklich nur kleinere Schwierigkeiten, welche es noch zu verbessern gilt. Im Rahmen unserer Möglichkeiten war dies ein unvergesslicher Konzertabend, dessen Ausklang wir leider nur noch in einem stark reduziertem Kreis im AWO-Heim genossen.
Auch unseren Freunden aus Biberach sei für diese Möglichkeit nochmals recht herzlich gedankt.
Leider ging hierbei der Versuch für Nachwuchs zu werben völlig in die Hose. Wir haben es auch in dem vergangenen Jahr nicht erreicht, nur eine Person von der Teilnahme an unserem Hobby zu überzeugen. Dieses schon länger anhaltende Problem gibt mir schwer zu denken. Alle Versuche, von denen ich mir Erfolg erhofft hatte, schlugen in den letzten Jahren fehl. Die Gefahr noch weiter dahin zu dümpeln ist einfach zu groß. Somit fordere ich die nächste Generation auf, einen Versuch die Abteilung mit neuen Ideen zu lenken, so lange die Unterstützung der heutigen Amtsinhaber noch gesichert ist. Ich möchte mich nicht aus der Verantwortung stehlen, vielmehr neuen Gedanken Platz machen um nicht meinen eigenen Zielen im Wege zu stehen. Somit möchte ich mich bei der bevorstehenden Wahl des Abteilungsleiters nur noch für eine einjährige Amtszeit zur Verfügung stellen. Spätestens nach dem Deutschen Turnfest sollte eine Lösung zur schrittweisen Einarbeitung gefunden werden. Dieses Anliegen darf auf keinen Fall einen negativen Geschmack bekommen, es handelt sich um keine Reaktion im Ärger, sondern sollte als Chance für neue Wege stehen, welche ich in jedem Falle mit unterstützen werde.
Nun möchte ich aber noch unseren Jahresabschluss auf der Eisbahn erwähnen. Dies war eine willkommene Abwechslung zum Weihnachtsmarktbesuch oder zum Kegeln. Das anschließende Billardspiel in der Räucheranstalt war ein netter Ausklang des Abends.
Ich bin absolut überzeugt, dass wir in der Musikabteilung eine schlagkräftige junge Nachwuchsmannschaft haben, welcher es gelingt auch in der Zukunft nach dem Deutschen Turnfest weiter Highlights zu setzen. Meinen Beitrag hierzu bin ich bereit zu leisten.

Detlef Schnabel
Abteilungsleiter

 

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