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Musikabteilung - Herbstsaison 2003

Auch in diesem Sommer bestritten ein paar von uns zusammen mit unseren Kollegen vom TSV Köngen den schweißtreibenden Vinzenzifestumzug in Wendlingen, der wie immer mit einem (teuren) Bier im Festzelt beendet wurde. Nach den Sommerferien und nach den ersten Tagen, an denen wir uns wieder an unseren Alltag gewöhnten, begann wieder unsere regelmäßige Probe und bereits am Wochenende vom 26. bis 28.09. waren wir auch schon wieder auf einem Dozentenlehrgang in Altenstadt. Das Programm am Freitag Abend bestand aus dem Einstudieren eines reinen Rhythmikstückes, in dem wir in kleine Gruppen unterteilt wurden und wortwörtlich nur mit Händen und Füßen unsere Rhythmiken spielten. Geleitet wurde diese Übung von Frank, der auch das Schlagwerk an diesem Wochenende betreute. Anschließend bereiteten wir unsere Matten in der Turnhalle vor und saßen noch gemütlich bei dem einen oder anderen Bier zusammen. Nach dem Frühstück am nächsten Morgen fingen die Registerproben an. Mit einem ein wenig verspäteten Jens Abel hatten auch die Spielmannsflöten ihren Dozenten und die Konzertflöten ließen sich an diesem Wochenende von Sebastian einige Tipps geben. Neben den üblichen technischen Sachen (Einstimmen, Tonleiterübungen, Rhythmik,…) spielten wir Spielmannsflöten dieses Mal weniger Stücke und spezialisierten uns dafür auf 2 komplexere Stücke, die wir am Sonntag mit den anderen zusammen spielen sollten. Am Nachmittag teilten wir uns in 3er oder 4er Gruppen auf und bekamen anspruchsvolle Stücke, die speziell für das Musizieren in kleinen Gruppen gedacht waren. Nach einem harten Tag saßen wir abends alle gemeinsam in gemütlicher Runde zusammen, sangen, tranken und amüsierten uns. Um Mitternacht sangen alle zusammen unserem Uwe noch ein Geburtstagsständchen und stießen mit einem Gläschen Sekt auf ihn an. Nach und nach fanden wir dann auch alle den Weg auf unsere Matten und hatten es am Sonntag morgen dann natürlich etwas schwerer, zum Frühstück aufzustehen. Ungefähr die Hälfte des Vormittags beschäftigten wir uns in den Registern mit unseren Stücken, bevor wir sie dann gemeinsam in der Turnhalle vorspielten. Auch ein paar der kleinen Gruppen zeigten, was sie am Vortag einstudiert hatten. Nach einer kurzen Abschlussbesprechung war dann auch dieser Lehrgang schon wieder vorbei.
Außerdem wurde der Bundeslehrgang und der Lehrgang des Bundesorchester von unserem aktiven Bundesorchestermitglied Ulla besucht. Auf diesen Lehrgängen bereitete sie sich unter anderem auf das Konzert des Bundesorchesters in Süßen vor. Die einmalige Gelegenheit, das Bundesorchester hier bei uns im Schwabenländle spielen zu hören, versuchte natürlich auch jeder von uns, der Zeit hatte, zu nutzen. Das Publikum des Konzerts beinhaltete auch uns bekannte Gesichter die wir schon länger nicht mehr gesehen hatten. Auch unsere verschollen geglaubte ehemalige musikalische Leiterin Katrin konnten wir endlich mal wieder treffen und beim Konzert stellte man schnell fest, dass sie ja doch noch nicht alles verlernt hat. Das Konzert wurde von Georg ter Voert dirigiert und das Konzert von einem nicht ganz so begabten Moderator begleitet. Uns wurde eine beeindruckende Musik und verschiedene Stilrichtungen präsentiert, die uns alle in ihren Bann zogen. Auch kleine Showeinlagen von Georg ter Voert (einmal spielte er zusätzlich das Akkordeon, einmal das Fagott) belebten die Atmosphäre des Konzerts. Gegen Ende wurde auch bekannt, dass Georg ter Voert an diesem Abend sein letztes Konzert mit dem Bundesorchester gab und es wurde ihm reichlich gedankt und Annerkennung zugesprochen. Für jeden, der an diesem Abend dabei war, war es mit Sicherheit ein weiteres beeindruckendes Erlebnis und hofft natürlich auch, mal mit seinem Spielmannszug ein solches Konzert bewerkstelligen zu können. Nun hoffen wir noch, dass der Deutsche Turnerbund sich noch anders entscheidet und dem Spielmannswesen im DTB nicht seine einzige Fortbildungsstätte (Bundesmusikschule in Altgandersheim) wegnehmen, bzw. aus Kostengründen verkaufen wird. Denn es war jedes Jahr aufs neue ein wichtiger Termin in unserem Jahresplan, wenn wir im Frühjahr dort unseren Landeslehrgang hatten und auch vor allem für das Bundesorchester wäre der Verlust dieser Bildungsstätte ein sehr großes Problem.
Die Spielleute wünschen allen Freunden, Gönnern und Mitgliedern ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr.

Sascha

 

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