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Musikabteilung - Bundeslehrgang in Altgandersheim vom 03.10.- 06.10.2002

Bundeslehrgang in Altgandersheim vom 03.10.- 06.10.2002

Am Donnerstag den 03.10.2002 trafen sich 3 unserer Spielleute (Irini, Ulla und Sascha) gegen 8 Uhr am Bahnhof in Stuttgart um zum Bundeslehrgang der Spielleute in Altgandersheim zu fahren. Nachdem sich die Beschaffung von Zugtickets für die ICE-Verbindung als erfolglos herausstellte (alle Züge waren bereits überfüllt), hatte unser Abteilungsleiter uns Platzreservierungen in der IR-Verbindung über Bruchsal-Kreiensen-Gandersheim besorgt. Dafür durfte er uns dann auch filmend am Bahnhof verabschieden. Als wir dann mit etwas Verspätung gegen 14 Uhr in der Musikschule ankamen, setzten wir uns gleich zur allgemeinen Probe der Pflichtmusik für Berlin mit hinein. Nach der Kaffeepause probten wir noch im Gesamtorchester (ca. 60 Musiker) mit Albert Bohnsack (Leiter der Musikschule) und um 18:30 Uhr gab's dann endlich Abendessen. Ab 19:30 Uhr fanden dann die Seminare "Spiel in kleinen Gruppen" und das vorgelegte Seminar "Musikalische Früherziehung" statt. Wir hatten uns bereits vorher schon darauf festgelegt, das Seminar "Spiel in kleinen Gruppen" zu besuchen. Wir entschieden uns dort dann für die "Tanzsuite" von Robert Denhoff und erarbeiteten uns dann allmählich das aus mehreren Tänzen bestehende Stück. Vor allem beim Tango-Teil erkannten wir den Tanz erst dann, als unser Dozent Hans-Jürgen Reuter uns die richtige Technik erklärte. Aus Eigeninteresse spielten wir dann noch das Stück "Auf dem Persischen Markt" an, stellten jedoch fest, dass es für unsere Besetzung nicht gerade ideal ist.
Ulla und Irini waren im Keller und Sascha im Obergeschoss des Neubaus untergebracht. Während die beiden Mädels bereits ihre Zimmergenossin ken-nengelernt hatten, wusste Sascha bis zum Abend nicht, zwischen wessen Betten er sein Notbett aufgestellt hatte. Wir spielten gerade mal wieder UNO im Aufenthaltsraum, als wir hinter uns jemanden fragen hörten: "Sollen wir zusammen UNO spielen?!" Bereits in der ersten Runde fragte er dann Sascha: "Sag mal, bist du zufällig in Zimmer 22?" Und schon hatten wir Sascha's Mitbewohner kennen gelernt. So hatten wir also recht schnell neue Freunde, mit denen wir auch die folgenden Tage immer zusammen waren, gefunden: Karsten, Sven und Dirk aus Liekwegen in Niedersachsen. Ulla und Sascha gin-gen dann als vermutlich Letzte des Lehrgangs gegen 3 Uhr schlafen.
Doch bereits um 7 Uhr morgens ging bereits die schöne Weckmusik schon wieder los. Duschen, frühstücken und am 08.30 Uhr begann dann auch schon die Probe. Dieses Mal wurde dann das Orchester zur effektiveren Probe in C/B und Ces/Fes Stimmung aufgeteilt. Am Vormittag hatten wir dann als erstes den Dozenten Hansi Reuter und nach der Kaffeepause Albert.
Beim Mittagessen konnten wir keine Veränderung zu den letzten Lehrgängen feststellen. In der Mittagspause ging es wie immer in Altgandersheim zum Westharzer Musikhaus, wo wir dann auch neue Noten kauften: "The Whistling Scout" und "The Drunken Sailor".
Nachmittags hatten wir dann den Dozenten Thorsten Angermann, der zwar fachlich sehr gut war, es jedoch nicht richtig verstand, das ganze zu vermitteln und er bestand auch sehr auf seine eigenen Stücke.
Nach dem Abendessen gab's dann für Ulla und Sascha noch das Seminar "Ar-rangieren von Werken", während Irini Mathe lernte.
Im Aufenthaltsraum zockten wir dann wieder Ligretto und UNO. Auch da waren wir mal wieder welche von den längsten Wachgebliebenen: bis 2.30 Uhr.
Am Samstag ging's dann nach dem Frühstück wieder um 08:30 Uhr los. Unsere Dozenten wechselten immer wieder durch. Nach dem Mittagessen gab's dann noch Kohle: die Fahrgeldrückerstattung.
Nach der Probe am Nachmittag wurde dann noch das übliche Lehrgangsfoto gemacht und dann wieder zu Abend gegessen.
Es fand dann noch eine Nachbesprechung zu Leipzig statt, wo wir aus erster Hand erfuhren, dass es in Leipzig doch einige Schwierigkeiten und unnötige Komplikationen mit dem OK gab.
Zur Abwechslung gab's abends mal wieder mehrere Runden UNO. Unser Freund Sven aus Niedersachsen stellte einen neuen Rekord auf: er schaffte es tatsächlich, für ein Bier 6 Stunden zu brauchen. Als dann gegen 4:30 Uhr die Niedersachsener schlapp machten, muss-ten wir dann auch zu Bett gehen.
Am Sonntagmorgen war das Aufstehen dann schon eindeutig schwerer. Nach einem Abschlusskonzert mit Pflichtmusik und Stücken des Lehrgangs war der Lehrgang dann um 10:30 Uhr zu Ende.
Da unser Zug aber erst um 14:20 von Bad Gandersheim fuhr, ließen wir uns von unserem Taxifahrer zu einer Pizzeria in Gandersheim fahren und schlugen dort dann die Zeit tot.
Gegen abends 20.30 Uhr kamen wir dann alle gesund und munter daheim an und Ulla und Irini statteten Uwe dann auch noch gleich ein Besuch ab.

Die Lehrgangsteilnehmer 

 

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