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Musikabteilung - Lehrgang in Altgandersheim vom 07.03.- 10.03.2002

Lehrgang in Altgandersheim vom 07.03.- 10.03.2002

Am Donnerstag den 7. März fuhren wir sechs Spielleute um 6 Uhr in der Früh zum alljährlichen 4-Tages Lehrgang in Altgandersheim. Nach 8 ½ Stunden Busfahrt kamen wir gegen 14:30 Uhr an und bezogen zugleich unsere Zimmer, als schon das erste Problem auftrat: ein Bett zu wenig für die Mädels. Zum Glück wurde das schnell geregelt, indem Heidi ein Einzelzimmer im Altbau bekam und wir anderen (Uwe, Tobi, Sascha, Ulla und Charlie) blieben in unserem gewohnten Neubau im Keller. Um 15:30 versammelten wir uns alle im gr. Saal um die verschiedensten Infos zu erhalten und auch um unsere Dozenten zugewiesen zu bekommen. Für die Spielleute war wieder unser lieber Albert Bohnensack (Chef der Musikschule) zuständig. Nachdem wir uns kurz warmspielten hatten wir auch schon die erste Kaffeepause. Ab 16:15 Uhr spielten wir dann die Stücke "The Whistle Scout" und "The Lion sleeps tonight". Nach dem Abendbuffet ging es dann zur letzten Probephase für diesen Abend. Wir spielten noch "Ukraina Musica" und "Mexico". Ab 21 Uhr wurde dann das beliebte Altgandersheim-Spiel "UNO mit verschärften Regeln" gespielt.
An unserem ersten Morgen kamen wir alle noch pünktlich aus den Federn und konnten gemütlich unser Frühstück genießen. Zum Einspielen begannen wir mit der G-Dur Tonleiter, wobei wir das Ganze noch mit rhythmischen Figuren erweiterten. Am Vormittag beschäftigten wir uns mit den Stücken "China March" und "The Postrider". Zu "The Postrider" fand unser Dozent Albert für jeden Abschnitt eine passende Geschichte durch die wir uns besser in die Musik hinein versetzen konnten. Zum Mittagessen gab es dann Gulasch, Petersilienkartoffeln, Nudeln und Mischgemüse und zum Nachtisch einen Becher voll Chemie auf dem rote Grütze stand. Die (jüngere) Hälfte von uns begab sich dann in der Mittagspause auf einen Spaziergang und zählte die Dosen im Straßengraben. Auch machten wir noch unseren üblichen Besuch im Westharzer Musikhaus und nahmen die verschiedensten Instrumente in Augenschein. Unser Nachmittagsprogramm bestand aus dem neuen Stück "The Drunken Sailor" und der Perfektionierung von "The Postrider". Nach dem Abendbrot legten wir pünktlich um 19:30 Uhr unsere Freitagsprobe ein und versuchten uns an Stücken, die ein paar von uns am vorigen Wochenendlehrgang bereits angespielt hatten, und kamen recht schnell an unsere Grenzen der Fingerfertigkeit. Aber immerhin hatten wir, im Gegensatz zu unseren Daheimgebliebenen unsere Probe und sind der festen Überzeugung, dass mit ein bisschen Üben auch diese Herausforderung zu überwinden sein wird. Nach 21 Uhr spielten wir wieder UNO machten unsere Rhythmusübungen vom Vormittag nun mit kleinen Feiglingen.
Am Samstag fing die wundervolle Aufweckmusik um 7 Uhr an. Mit großer Mühe standen wir auf, frühstückten gemächlich und um 8:30 Uhr trafen wir uns wieder mit allen Spielleuten und spielten uns warm. Bis zur großen Pause spielten wir "Scha-la-la-la-la" und "Floral-Dance" und danach bis 12:15 Uhr noch "Cannavieiras" und "The Great Escape". In der Mittagspause übten wir dann mit den Biberachern unsere Wertungsstücke für das Deutsche Turnfest in Leipzig. Nach dieser Extra-Übungsphase spielten wir noch mal alle Stücke des Lehrgangs durch und entschieden uns dafür "The Lion sleeps tonight", "Ukraina Musica", "The whistle Scout" und "China March" den Blasmusikern am Sonntag vorzuspielen. Heute nahmen wir bereits um 17:30 Uhr ein sehr frühes Abendbrot zu uns und gingen dann zum Kameradschaftsabend auf Albert's Musikfarm, die fälschlicherweise auch Albert's Ranch genannt wird. Verschiedene Vereine brachten lustige Beiträge und es wurde g'soffen, g'sunga, g'schwätzt, g'lacht und Karten g'schpielt. Um 0:30 Uhr wurden wir in die stürmische pechschwarze Nacht geschickt um zur Musikschule zurück zu laufen. In dessen Aufenthaltsraum spielten wir bis zum bitteren Ende UNO. Die letzten begaben sich gegen 3:15 Uhr ins Bett.
Diese (einer mit Kopfschmerzen) kamen am Morgen dann auch erst 5 Minuten vor Probenbeginn zum Frühstück. Bei der gemeinsamen Probe mit den Blasmusikern spielten wir die Pflichtstücke "In Harmonie vereint", "Mit Spiel voran" und "Happy Marching". Abwechselnd spielten einmal die Spielleute ihre neuen Stücke und einmal die Blasmusiker ihre Stücke, die sie am Lehrgang einstudiert hatten. Um 10:30 Uhr ging es dann wieder Richtung Heimat los.

Ein paar Dabeigewesene

 

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